Geographische Lage:

Schlatt liegt an der nördlichen Gemarkungsgrenze von Singen, inmitten der durch ihre Vulkankegel charakterisierten, bewegten Hegaulandschaft, am Fuße des Hegauberges Hohenkrähen (Krayen) auf 643 m ü. NN.

Die bestehenden Streuobstwiesen und die lockere Dorfstruktur von Schlatt verweisen auf eine früher landwirtschaftlich geprägte Gemeinde.

Schlatt hat sich in den letzten Jahren vom Bauerndorf zur Wohngegend entwickelt.

Von den einst vielen landwirtschaftlichen Betrieben sind nur noch einige wenige übrig.

 

Tradition & Geschichte:


Schlatt unter Krähen wurde 787 erstmals urkundlich durch das Kloster St. Gallen erwähnt.

Der Name stammt aus dem Althochdeutschen und kann entweder Sumpf (Slate) oder Holzschlag (Slant) bedeuten.
Geschichtlich ist Schlatt eng mit dem Schicksal des Hohenkrähen verbunden, der Bau der Burganlagen auf dem Hohenkrähen und der Erwerb des Dorfes und der umliegenden Güter durch die Herren von Friedingen erfolgte gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Schlatt unter Krähen hatte wie Singen viele wechselnde Besitzer zu verzeichnen.

Mit der zum 1. Dezember 1971 erfolgten Eingemeindung zu Singen hat die Gemeinde Schlatt unter Krähen ihre Selbständigkeit aufgegeben und ist Stadtteil von Singen geworden.

Der Name stammt aus dem Althochdeutschen und kann entweder Sumpf (Slate) oder Holzschlag (Slant) bedeuten.

Darüber hinaus profitierte Schlatt im Besonderen vom Bau der Bahnstation 1868 mit der Zugstrecke Donaueschingen – Immendingen – Singen und Schaffhausen – Radolfzell – Konstanz.

Auch Schlatt wurde dadurch zu einer Pendler- und damit Wohngemeinde.

Sehenswert:

Die St. Johanneskapelle, erbaut 1746, enthält die Grabgelege der Freiherrliche Familie von ReischachSchloß Schlatt, erbaut 1570, Schloßherr ist Graf Patrick Douglas.

Das Schlatter Dorffest mit bäuerlicher Brauchtumspflege findet seit der 1200-Jahr-Feier 1987 alle zwei Jahre statt.

Einwohner und Fläche:
Schlatt zählt derzeit 1119 Einwohner und ist knapp 330 Hektar groß.

Politik:

Die Verwaltung von Schlatt setzt sich aus acht Ortschaftsräten zusammen aus deren Mitte der Ortsvorsteher/die Ortsvorsteherin gewählt wird.

 

Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Schlatt unter Krähen zeigt in rot und grün den Berg und die Burg Hohenkrähen.

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